деза та iнформацiйна вiйна

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деза та iнформацiйна вiйна

Повідомлення Elly » 17 вересня 2014, 10:38


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Svitlana
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Re: деза та iнформацiйна вiйна

Повідомлення Svitlana » 20 вересня 2014, 16:59

https://www.facebook.com/ukrainians.ch/ ... 7473482269

Offene Brief an NZZ Neue Zürcher Zeitung

Sehr geehrte Damen und Herren

Der Artikel von letztem Sonntag in der NZZ „Bei den rechtsextremen Hüter Mariupols“ hat grosse Nachklang in den ukrainischen Kreisen aufgelöst. Obwohl wenige von uns sich mit den nationalistischen Ideen identifizieren können, ist der allgemeine Stil und Ton des Artikels sehr verdächtig.

Schon mal der Untertitel „Das Bataillon Asow will die Ukraine schützen und zur Diktatur machen“ hat uns auf den Weg gemacht mit dem Herrn Oleg Odnoroschenko, die Person, welche mit dem Journalist Ulrich Schmid in Mariupol im Gespräch war, persönlich Kontakt aufzunehmen. Seine Reaktion über diesen Untertitel war entsetzlich: "Es soll eine Provokation sein, weil in einem halbstündigen Gespräch erklärte ich dem Herrn Schmid von unserer Ideologie, und dass sie mit der Diktatur nichts zu tun hat." Auch die Ausdrücke "regieren mit harter Hand", "so lange und so hart" waren im Gespräch dem Herrn Odnorozhenko nach, nicht benütz. Besonders frustrierend ist ein „Missverständnis“ mit dem Begriff „Meritokratie“, welcher als „Herrschaft der Besten“ in Deutsch übersetz geworden ist. Obwohl, im Gespräch gemeint war „Herrschaft der Profis“.

Sind diese Ungenauigkeiten bei der Übersetzung entstanden? Kaum zu glauben. Jemandem ist wichtig den Ukrainern wieder als Nazis und Faschisten vorstellen. Der ganze Artikel, bewusst oder unbewusst, dient diesem Zweck. Ein Beispiel: Welche Emotionen löst der Autor bei den Lesern mit dem Ausdruck „mörderisches Lächeln“ wenn es um Gefangene geht? Wir betrachten als eine brutale Manipulation, ihrer Krönung dient der Satz im Artikel: „Nicht alles, was auf ukrainischer Seite kämpft, ist gesättigt mit europäischen Werten und demokratisch.“ Der Autor rechnet diejenigen Lesern zu beeindrucken, welche nicht wissen, dass bei den Präsidentschaftswahlen vom 25. Mai 2014 in der Ukraine haben die beiden Kandidaten der rechtsradikalen Parteien «Swoboda» und «Prawyj Sektor» nur 2% der Stimmen erhalten. Dem gegenüber erzielte der Front National in Frankreich an den Europawahlen, die am gleichen Tag stattgefunden haben, 25% der Stimmen und die FPÖ in Österreich 20%.

Solche Beobachtungen über Schweizer Presse macht uns sehr traurig, weil man sich die Frage stellt – Wem sind die Autoren solcher Artikeln verpflichtet die Dinge, wenn nicht lügenvoll, doch in einem falschem Licht zu beschreiben? Weil es ist allen bekannt, wie stark russische Lobby in der Schweiz ist…

In Namen des Ukrainischen Vereins in der Schweiz,
Vertreterin des Besler Zweiges, Tetyana Polt

Für die Möglichkeit meinen Brief in einer kommenden NZZ Ausgabe unterzubringen, wäre ich Ihnen sehr dankbar!

Tetyana Polt
Heinrichsgasse 20
4055 Basel
www.tetyana.polt.ch

Lea
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Re: деза та iнформацiйна вiйна

Повідомлення Lea » 21 вересня 2014, 14:07

Молдці, правильно. Вважаю, що це дуже важливо захищати не просто інтереси Украіни, а верховернство правди. Коли читаю коментарі в Tages Anzeiger, просто дивуєшся, чи це читачі хворі на голову чи вони на дотаціі ФСБ. Завжди постає питання, якщо стільки прихильників Росіі, чому вони не купляють російські товари, чому по крайній мірі не ідуть у відпустку до Росіі.

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Re: деза та iнформацiйна вiйна

Повідомлення Svitlana » 24 вересня 2014, 20:54

http://www.economist.com/news/leaders/2 ... c30b6f1709

http://anton-shekhovtsov.blogspot.co.uk ... -anti.html



Wie die Putin-Jugend das Internet manipulierte
Die Putin-begeisterte Jugendorganisation "Naschi" hat über Jahre ein Netzwerk bezahlter Blogger finanziert. Russische Hacker veröffentlichten nun entlarvende E-Mails. Von Julia Smirnova

Foto: picture-alliance/ dpa/ITAR-TASS Kremljugend "Naschi" feiert den Tag der nationalen Einheit. Einige der Organisation stehen jetzt in der Kritik. Sie sollen Blogger und Journalisten für Pro-Putin-Artikel bezahlt haben Bild teilen
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Themen
• Wladimir Putin
"Warum habe ich einen Blog betrieben, wenn ich kein Geld dafür bekomme?" Das fragte der empörte Journalistik-Student Saur Gasdarow in einer Mail vom 10. November vergangenen Jahres. Adressat: Kristina Potuptschik, Pressesprecherin der Kreml-nahen Jugendorganisation "Naschi" (zu deutsch: "Die Unseren").
"Vielen Dank für das MacBook, aber ich dachte, dass das MacBook ein Kompliment für die Posts über Dmitri Medwedjew war. Du hast das doch selbst gesagt. Ich brauche ein MacBook, aber das Geld brauche ich noch mehr".

Pussy Riot
Girl-Punk hetzt gegen Ex-Präsident Putin
Russischer Zweig des Netzwerks "Anonymous"
Diese Mails und Hunderte andere wurden Anfang Februar von einer Hackergruppe veröffentlicht, die sich als russischer Zweig des Netzwerks "Anonymous" bezeichnet. Im Zentrum des Skandals stehen Beamte, bekannte russische Blogger und Zeitungen sowie Kristina Potuptschik und Wasilij Jakemenko, der jahrelang Naschi-Führer war und jetzt eine staatliche Agentur für Jugendangelegenheiten leitet.
Aus dem Mail-Verkehr geht hervor, dass Naschi eine teure pro-Kreml Kampagne im Internet führte. Das haben Blogger und Journalisten schon lange geahnt. Jetzt liefern Hacker Beweise – und sogar eine Preisliste.
Die populärsten Blogger wurden am besten bezahlt. Eine Tabelle mit Ausgaben belegt, dass ein Unternehmer aus St. Petersburg, Oleg Makarenko (Spitzname "fritzmorgen"), 20.000 Rubel (500 Euro) für jeden pro-Putin Text bekam, den er in seinem Blog veröffentlichte.
Auch Ilja Warlamow, Blogger, Fotograf und Mitbegründer der "Liga der Wähler", eine Vereinigung von Künstlern und Intellektuellen für freie Wahlen, soll Geld von Naschi bekommen haben. Er war der mit Abstand teuerste Blogger: zwei Posts über den Besuch von Wladimir Putin beim Jugendcamp am Seliger See hätten 400.000 Rubel (10.000 Euro) gekostet.
Warlamow, der auch viel über Protestaktionen der Opposition schreibt, bestreitet alle Vorwürfe. Für genehme Berichterstattung über das Camp sollen auch russische Zeitungen bezahlt worden sein. "Nesawissimaja Gaseta" und die Boulevardblätter "Moskowskij Komsomolets" und "Komsomolskaja Prawda" sollen insgesamt 10 Millionen Rubel (250.000 Euro) dafür bekommen haben.
Wichtigste Quelle für unabhängige Informationen
In Russland, wo die föderalen Fernsehsender inoffiziell zensiert werden, ist das Internet zur wichtigsten Quelle unabhängiger Informationen geworden. Viele oppositionelle Aktivisten und Politiker betreiben Blogs auf der populären Plattform " Livejounal.com ". Naschi wollte um das Netz-Publikum kämpfen und den Eindruck erwecken, dass auch das Internet von regierungstreuen Stimmen dominiert wird.
Jeden Monat wurden so offenbar 600.000 Rubel (15.000 Euro) für Kommentare in Blogs und Internet-Medien ausgegeben. Eine Gruppe im sozialen Netzwerk "Wkontakte", wo 120.000 Teilnehmer mitteilen, dass sie "Putin wirklich mögen" kostete 450.000 Rubel (11.000 Euro).
Das Geld war offiziell für die Jugendpolitik bestimmt und kam aus dem Staatsbudget – über die Agentur für Jugendangelegenheiten, geleitet von Wassilij Jakemenko. Der Kopf hinter diesen Aktivitäten soll Wladislaw Surkow gewesen sein, bis vor kurzem stellvertretender Chef der Präsidialadministration und eine graue Eminenz, die für Medien und die Parteilandschaft verantwortlich war.
Dutzende Mails mit skurrilen Vorschlägen
Einer der größten Feinde der Naschi ist der Blogger und Politiker Alexej Nawalny. Jakemenko bekam von seinen Aktivisten Dutzende Mails mit skurrilen Vorschlägen, wie man Nawalny im Internet verspotten könne. In viralen Videos solle Nawalny als Faschist dargestellt werden.
Detailliert wird eine Aktion gegen die Zeitung "Kommersant" beschrieben, die kritische Artikel über die Bewegung veröffentlichte. Unter anderem sollte die Internet-Seite durch einen DDoS-Angriff lahmgelegt werden. Dabei wird sie so oft aufgerufen, dass die Server zusammenbrechen.
Mit solchen Attacken werden in Russland kritische Internet-Medien und Blogs oft ausgeschaltet. Lange schon wurde darüber spekuliert, dass dahinter vom Kreml bezahlte Hacker stecken. Konkrete Beweise fehlten jedoch – bis jetzt.
"Protest gegen Käuflichkeit und Lügen"
Die Hacker von "Russische Anonymous" erklären, dass sie für die Freiheit im Internet kämpfen. Im Interview mit Gazeta.ru bezeichnen sie ihre Aktion als "Protest gegen die Aktivitäten der Regierung im öffentlichen Internet-Bereich, gegen immer stärker werdende Netzwerke von bezahlten Kommentatoren, gegen Käuflichkeit und Lügen dort, wo jeder frei kommunizieren kann".
Offiziell will Naschi den Vorfall nicht kommentieren. Nachdem der Skandal ausbrach wurde jedoch bekannt, dass Wassilij Jakemenko nach den Wahlen sein Amt verlassen könnte. Das erklärte am Mittwoch der russische Minister für Sport, Tourismus und Jugendpolitik Witalij Mutko.
Für Jakemenko und seine Kollegen waren Naschi-Kampagnen offenbar vor allem eine gute Gelegenheit, sich persönlich zu bereichern. Einige der gehackten E-Mails zeigen, dass die Kosten in mehreren Fällen übertrieben wurden. Die Differenz zu den wahren Kosten floss angeblich auf private Konten der Jugendaktivisten.
"Ich war vor allem finanziell motiviert", schrieb der Student Saur Gasdarow am Ende seiner Klage-Mail an Potuptschik. Auf einer neuen Seite von Putin-Anhängern ist Gasdarow wieder zu sehen. In einem Video erklärt er, warum er im März für Putin stimmen wird.
© Axel Springer SE 2014.

From http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... ierte.html


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